Der Zahn & Karies...

Der Zahnschmelz bildet die Außenschicht des Zahnes. Aber nur im Bereich der Zahnkrone (= dem Teil des Zahnes, der im gesunden Zustand aus dem Zahnfleisch herausschaut und im Mund sichtbar ist). Er ist undurchlässig und bietet, solange er unversehrt ist, einen sicheren Schutz, auch vor Hitze und Kälte. Im Bereich der Wurzel gibt es keinen Zahnschmelz, sondern einen anderen Überzug, das Wurzelzement. Zahnschmelz ist die härteste Substanz des Körpers, noch viel härter als Knochen. Wie alle Zahnhart- substanzen (Zahnschmelz, Dentin und Wurzelzement) wird der Zahnschmelz während der Zahnentwicklung (lange, bevor die Zähne im Kindesalter durchbrechen) gebildet. Zu Beginn seiner Entwicklung besteht er nur aus einer Bindegewebe-Schablone (weich), die aber schon der Form der späteren Zahnkrone entspricht. In diese Schablone werden dann nach und nach Mineralien, vor allem Calcium, eingelagert. Der fertige Zahnschmelz besteht beim Zahndurchbruch fast nur noch aus Mineralien und ist deswegen hart. Leider kann Zahnschmelz in Zusammenarbeit mit Ihrem Zahnarzt beseitigt werden (siehe Prophylaxe). Sind bereits Löcher entstanden, dann muss der verlorene Zahnschmelz vom Zahnarzt durch eine Füllung ersetzt werdnicht, wie z.B. Knochen, wieder neu gebildet werden wenn er einmal zerstört ist. Leider können die Mineralien irgendwann später durch Säure-Angriffe im Mund (siehe Karies) auch wieder aus ihrer Bindegewebe-Schablone herausgelöst werden. Der Zahnschmelz wird weich. Bis zu einem gewissen Grad ist dieser Vorgang reversibel, d.h. es können von außen (über den Speichel) neue Mineralien eingelagert werden. Das funktioniert aber nur, solange noch keine sichtbaren oder fühlbaren Löcher entstanden sind und auch nur, wenn die Ursachen für die Zahnerweichung en, damit der Substanzverlust nicht noch weiter fortschreitet.

Das Zahnbein(Dentin) bildet die innere Zahnhartsubstanz. Es umgibt das Zahnmark, das den Nerven enthält. Es ist im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Wurzel von Wurzelzement überzogen. Das gesamte Dentin ist von zahlreichen kleinen Kanälchen, den Dentinkanälchen, durchzogen. Sie reichen unmittelbar vom Zahnmark bis unter den Schmelz bzw. unter das Wurzelzement. Wenn das Dentin freiliegt, besteht über die Dentinkanälchen praktisch eine direkte Verbindung zum Nerven. Treffen Reize auf das nackte Dentin (Bohrer, heiße oder kalte Flüssigkeiten, kalte Luft etc.), können daher Schmerzen entstehen.

Das Wurzelzement bildet die äußere Hülle des Zahnes im Bereich der Wurzel. Es ist nicht so hart wie der Zahnschmelz. Am Zahnhals trifft es auf den Zahnschmelz. Bei gesunden Zahnfleisch-Verhältnissen kann man das Wurzelzement im Mund nicht sehen. Trotzdem hat es eine wichtige Funktion. In das Wurzelzement sind nämlich zahlreiche Haltefasern eingebaut, die von da aus in den Knochen ziehen und auch dort fest eingemauert sind. Sie halten den Zahn in seinem Knochenfach fest.

Das Zahnmark(= Pulpa) ist allseitig vom Zahnbein (Dentin) umgeben. Es befindet sich in einer Höhle, der Pulpenhöhle. Das Zahnmark enthält den Nerven, Blutgefäße, Bindegewebe und ganz besondere Zellen, die Zahnbildner-Zellen. Diese sind bei einem lebendigen Zahn zeitlebens in der Lage, von innen her neues Dentin anzubauen, wobei sie sich weiter nach innen zurückziehen. Mit fortschreitendem Alter wird dadurch die Dentin-Schicht dicker und das Zahnmark selbst verkleinert  sich. Junge Menschen haben meist ein weites Zahnmark, ältere Menschen ein enges Zahnmark. Durch diese besonderen Zellen besitzt der Zahn auch eine gewisse, begrenzte Reparaturfunktion, durch die er den Zahnarzt unterstützen kann, nachdem dieser alle kranke (kariöse) Zahnsubstanz entfernt hat. Ohne die Hilfe des Zahnarztes nützt diese Reparaturfunktion nichts.

Bei einer akuten Entzündung des Zahnmarks (z.B. durch Karies-Bakterien, die in das Zahnmark eingedrungen sind) kommt es, wie bei jeder Entzündung, zu einer verstärkten Durchblutung (hier der Zahnmark-Blutgefäße). In der Folge tritt Flüssigkeit aus den Gefäßen aus und der Druck in der Pulpenhöhle erhöht sich erheblich, weil er ja nirgendwo hin ausweichen kann. Der Nerv registriert diese Druckerhöhung und es kommt zu Zahnschmerzen.

Am Zahnhals treffen sich die Außenschichten des Zahnes, der Zahnschmelz und das Wurzelzement. Bei manchen Menschen ist der Zahnhalsbereich, durch Vererbung bedingt, in einem schmalen Bereich gar nicht von einer Außenschicht bedeckt. Es liegt daher dort die innere Hartsubstanz, das Dentin, frei. Über die Dentinkanälchen besteht direkte Verbindung zum Nerven. Resultat ist eine Überempfindlichkeit der Zahnhälse, vor allem auf Heiß-/Kalt-Reize.

Was ist Karies ?

Beinahe jeder kennt Karies aus eigener Erfahrung, denn dabei handelt es sich um die weltweit am stärksten verbreitete Erkrankung:

In Deutschland sind etwa 98 Prozent der Bevölkerung
betroffen. Doch Karies ist nicht angeboren, sondern kann mit
ein paar Regeln deutlich eingedämmt werden.

Menschen erkranken an Karies,wenn vier Hauptfaktoren zusammentreffen:

Wirtsfaktoren:
-(Zähne, Mineralqualität, Speichelfaktoren, Verhalten),

-Plaque (Bei Plaque handelt es sich um einen klebrigen, weisslicher Belag aus Bakterien und Zucker, der sich kontinuierlich auf den Zähnen bildet. Sie stellt die Hauptursache für Karies und Zahnfleischerkrankungen dar und kann sich, wenn sie nicht täglich entfernt wird, zu Zahnstein verhärten.)

- niedermolekulare Kohlenhydrate (besonders in Zucker und gezuckerten Speisen enthalten) und

-genügend Zeit

Neben diesen Hauptfaktoren gibt es diverse Nebenfaktoren: Zahnstellung, Zahnfehlbildungen, Speichelfluss und -Zusammensetzung, genetische Faktoren, Zusammensetzung der Nahrung und viele andere.

Karies ist die Erkrankung der Zahnhartsubstanz. Hierbei werden durch Säure-Einwirkung Mineralien aus der Zahnsubstanz herausgelöst. Die Zahnsubstanz wird weich. Wichtig für die Karies-Entstehung ist, dass Säuren lange Zeit an einer Stelle einwirken können. Der entstehende Defekt ist zunächst oberflächlich und breitet sich dann in die Tiefe (in Richtung Zahnmark) aus. Da das Dentin von sich aus viel weicher ist als der Zahnschmelz, breitet sich die Karies im Dentin leichter aus. Aus diesem Grund sieht man an der Zahnoberfläche oft nur ein kleines Loch (oder nur der Zahnarzt sieht oder fühlt es), aber im Dentin ist bereits ein sehr weiter Defekt entstanden, der bis in die Nähe des Nerven vorgedrungen ist.

Die verschiedene Stufen einer Karies

1.Intakter Schmelz
2.Beginnende Karies ( Initialkaries, White Spot)
3.Die Karies hat sich festgesetzt - eine natürliche Ausheilung ist nicht mehr möglich
4.Am Rand der Füllung (Amalgam) hat sich eine neue Karies gebildet ( Sekundärkaries)
5.Weit fortgeschrittene Karies (caries profunda).
Zahn ist meist nur noch durch eine Wurzelkanalbehandlung zu retten
6.Der Zahn ist abgebrochen - u.U. noch durch eine Wurzelkanalbehandlung zu retten.
Bei der erkennbar schlechten Mundhygiene wird sicherlich eine Entfernung das Mittel
der Wahl sein, falls prophylaktische Maßnahmen erfolglos bleiben

Wie entsteht Karies ?

Die Säuren, die Karies verursachen, werden von Bakterien gebildet. Dazu sind viele verschiedene Bakterien in der Lage. Im Mund halten sich ständig Millionen und Abermillionen von Bakterien auf. Sie bilden die natürliche Bakterienflora der Mundhöhle und gehören dort hin. Einige Arten von Bakterien bilden besonders gern kariesverursachende Säuren, andere weniger, wieder andere gar nicht.

Die kariesaktiven Bakterien können nur dann Säuren bilden, wenn sie Nahrung erhalten. Ihre bevorzugte Nahrung sind Kohlenhydrate. Sie bilden als Stoffwechselprodukt dann Säuren. Kohlenhydrate in Reinform sind Zucker. Man kann die Säureproduktion kariesaktiver Bakterien durch zahngesunde Ernährung (was nicht unbedingt heißt : vollkommen zuckerfrei) verringern.

Wir wissen nun, dass Bakterien Säuren machen, nachdem man sie mit Kohlenhydraten “gefüttert” hat. Hierdurch entsteht zwar in unmittelbarem Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme ein saures Milieu in der Mundhöhle, und zwar für eine längere Zeit nach der Nahrungsaufnahme. Dieses saure Milieu ist eine Voraussetzung für die Karies-Entstehung. Dadurch allein entsteht aber immer noch keine Karies, sondern die Säuren müssen lange Zeit und konzentriert direkt auf die Zahnoberfläche einwirken. Hier kommt nun der Zahnbelag (= Plaque) ins Spiel. Zahnbelag bildet sich von selbst innerhalb weniger Stunden nach der letzten Zahnpflege. Er enthält zahlreiche Bakterien, die hier direkten Kontakt mit der Zahnoberfläche haben. Sie produzieren nach Kohlenhydrat-Aufnahme ihre Säuren, die nun direkt auf den Zahn einwirken können. Wenn diese Beläge nicht entfernt werden, entsteht dort Karies. Karies entsteht immer dort, wo Beläge lange Zeit (Tage, Wochen, Monate) nicht richtig entfernt werden und dauerhaft auf den Zahn einwirken können, z.B. im Zahnhals-Bereich, in den Zahnzwischenräumen oder in den Furchen der Kauflächen. Damit ist nicht gemeint, dass Beläge ununterbrochen für solch lange Zeit einwirken müssen, bevor Karies entsteht, sondern es zählt die Gesamt-Zeit, während der die Beläge auf eine Stelle einwirken können. Es genügt also nicht, einmal pro Tag Beläge zu entfernen, da sie nach wenigen Stunden schon wieder vorhanden und genauso aktiv sind.

Ist Karies ansteckend oder vererbbar ?

Da Karies nicht ohne Einwirkung von Bakterien entstehen kann und insbesondere dann entsteht, wenn die Bakterienflora des Mundes besonders viele kariesaktive Bakterien enthält, ist Karies eine Infektionskrankheit. Nun ist die Zusammensetzung der Bakterienflora (wie viele von der einen und wie viele von der anderen Sorte) von Mensch zu Mensch nicht gleich. Manche Menschen haben insgesamt mehr, andere weniger kariesaktive Bakterien. Kariesaktive Bakterien fühlen sich in den durch ihre Mithilfe geschaffenen Zahndefekten besonders wohl und sind dort millionenfach vorhanden. Wer kariöse Zähne hat, der hat daher mindestens solange eine erhöhte Anzahl kariesverursachender Bakterien im Mund, bis der Zahnarzt alle kariösen Defekte beseitigt hat. Von diesen kariesverursachenden Bakterien gibt man natürlich bei ent- sprechendem Kontakt (Küssen) einen guten Teil an den Partner ab. Solange der Partner selbst nicht unter Karies leidet und eine gute Mundhygiene betreibt, wird er hiervon keine Karies bekommen (ohne Beläge keine Karies). Zudem ist eine Verschiebung der etablierten Bakterien-Flora eines Erwachsenen eher unwahrscheinlich. Etwas anders sieht das beim Neugeborenen aus. Die Bakterienflora bildet sich bereits unmittelbar nach der Geburt durch ersten Kontakt mit der Mutter. Hat die Mutter zu diesem Zeitpunkt kariöse Zähne und damit einen erhöhten Anteil kariesaktiver Bakterien, so wird sich beim Neugeborenen eine Bakterienflora ausbilden, die Karies begünstigt und zeitlebens beibehalten wird. Die Neigung zu Karies wird also nicht direkt vererbt. Sie wird durch eigene Nachlässigkeit weitergegeben. Ein Besuch beim Zahnarzt rechtzeitig vor der Schwangerschaft und ein gesunder Mund bei der Geburt kann dazu beitragen, dass das Kind zumindest nicht schon günstige Voraussetzungen für Karies mitbekommt.

Wie bemerkt man Karies ?

Anzeichen für Karies können sein

  • unangenehmer Geschmack im Munde
  • Empfindlichkeit bei heißen oder kalten Getränken oder Speisen an bestimmten Zähnen
  • dunkle (grau-braun-schwarze) Zahnverfärbungen

Selbst bemerkt man Karies aber oft erst dann, wenn es schon zu spät ist, nämlich durch Zahnschmerzen. Dann hat sich die Karies oft schon bis in das Zahnmark ausgebreitet und der Nerv ist entzündet. Es kann dann eine Wurzelbehandlung notwendig werden, vor der aber heute niemand mehr Angst haben muss.

Was kann man gegen Karies tun ?

Das einzige Mittel gegen vorhandene Karies ist der Besuch beim Zahnarzt. Dieser muss die erkrankte, durch Karies veränderte Zahnsubstanz entfernen, da sich die Karies sonst unaufhaltsam weiter in die Tiefe ausbreitet. Dies geschieht meist mit dem Bohrer. Der entstandene Defekt, das “Loch”, muss dann durch einen Wundverband, nämlich eine Füllung, versorgt werden.

Bei regelmäßigem Zahnarztbesuch kann Karies frühzeitig entdeckt werden. Die Karies ist dann meist noch nicht tief und es muss auch nicht tief gebohrt werden.

Bleibt eine Karies lange unbemerkt und ist schon entsprechend tief, muss der Zahnarzt auch tief bohren, um sie vollständig zu entfernen. Er wird dabei zunächst bemüht sein, nicht das Zahnmark zu verletzen und auch tiefe Defekte noch mit einer Füllung zu versorgen, um den Zahn am Leben zu erhalten. Ein lebendiger Zahn ist immer besser als ein toter (wurzelbehandelter) Zahn. Dieser Versuch ist aber nicht immer von Erfolg gekrönt. Es kann schon sein, dass sich das Zahnmark nach der Behandlung eines tiefen Defektes entzündet. Das ist dann der typische Fall, bei dem ein Zahn erst nach dem Zahnarztbesuch plötzlich weh tut, obwohl der Zahnarzt sich alle Mühe gegeben hat. Ein leichtes Ziehen im Zahn, auch beim Aufbeißen, kann unter Umständen nach wenigen Tagen wieder verschwinden. Bei deutlichen Beschwerden sollte der Zahnarzt aber schnellstens wieder aufgesucht werden.

Muss der Bohrer heute noch sein ?

Die eindeutige Antwort lautet : in den meisten Fällen ja ! Zwar gibt es heute verschiedene Möglichkeiten, Karies ohne Bohrer zu entfernen. Dazu gehören der Laser, spezielle Pulverstrahlgeräte oder ein besonderes rotes Gel (Karisolv), welches man aufpinseln kann und welches Karies auflöst. Alle diese Verfahren sind mit einem erheblichen Kostenaufwand verbunden, der von den Krankenkassen nicht getragen wird. Dieser entsteht durch extrem hohe Anschaffungskosten solcher Geräte und/oder durch einen erhöhten Zeitaufwand. Beispielsweise dauert die Entfernung von Karies aus einem einzigen Zahn mit dem roten Gel mindestens 20 Minuten, worauf sich die Anfertigung der Füllung noch anschließt. Oft muss der Bohrer zusätzlich angewendet werden, wenn auch nicht in der Tiefe. Häufig entstehen Zuzahlungen, die teurer sein können als die ganze Füllung. Die Anwendung dieser Verfahren ist daher meist nur in ganz wenigen Fällen sinnvoll, z.B. bei der Behandlung von ganz besonders ängstlichen Patienten oder von Kleinkindern. Häufig sind diese Verfahren auch nicht vollkommen schmerzfrei, sondern lediglich schmerzarm. Der gewünschte Erfolg, nämlich die schmerzfreie und schonende Behandlung, ist dann trotz Zuzahlung doch wieder nicht ganz erreicht. Sicherheit vor Schmerzen bietet nach wie vor nur die örtliche Betäubung. Auch diese kann, bei Verwendung ausgesprochen dünner Nadeln, sehr schmerzarm sein.

Wie kann man Karies vorbeugen ?

Die beste Karies-Vorsorge besteht in einer richtigen Zahnpflege und somit einer sicheren Entfernung von Belägen (auch aus Problemzonen). Ohne bakterienhaltige Zahnbeläge kann keine Karies entstehen. Dabei geht es mehr um die richtige Technik (Ihr Zahnarzt zeigt sie Ihnen gern) als um die Häufigkeit des Putzens.

Ganz wichtig ist auch eine zahngesunde Ernährung. Kurz nach der Aufnahme von Kohlenhydraten (z.B. Brot, Kartoffeln, zuckerhaltige Speisen und Getränke, Süßigkeiten) wird es in der Mundhöhle sauer, weil die Bakterien der Mundhöhle sich sofort über die so angebotene Nahrung freuen und Säuren produzieren. In dieser sauren Umgebung entsteht Karies. Dieser Zustand hält etwa für eine halbe Stunde an und kehrt dann wieder in Richtung Normalwert zurück. Je häufiger hintereinander nun Kohlenhydrate zugeführt werden, desto länger bleibt es in der Mundhöhle sauer. Im Extremfalle (z.B. wenn man nach einer halben Stunde wieder ein Stück Schokolade zu sich nimmt oder wieder einen Schluck gesüßter Limonade (Cola) trinkt) bleibt es im Mund ständig sauer. Daher gilt : wenn schon Süßes, dann lieber viel auf einmal als wenig und immer wieder. Wer sich daran hält, dem schadet Süßes wenig.

Übrigens : Spezielle Zahnpflege-Kaugummis können zwar nicht die Zahnbürste ersetzen, sie können aber wohl dazu beitragen, dass der pH-Wert in der Mundhöhle nach dem Essen schnell wieder seinen Normalwert erreicht.

Speicheltest

Mit dem Speicheltest kann die Karies-Vorbeugung erfolgreicher werden, denn die Ergebnisse des Speicheltests erlauben eine individuelle, gezielte und deshalb wirkungsvolle Reduzierung Ihres persönlichen Karies-Risikos.

Um dieses Ziel zu erreichen, sind zahnärztliche Beratungen und professionelle, präventive zahnmedizinische Maßnahmen zur: Ernährung, Mundhygiene, Schmelzhärtung durch Fluoride und Kariesverhütung durch Fissuren-Versiegelung erforderlich.

Kariesrisikotest

Möchten Sie wissen, ob bei Ihnen Karieserkrankungen begünstigt sind? Mit einem Kariesrisikotest können wir dies schnell herausfinden!Liegen zwei bestimmte Bakterienarten vermehrt in Ihrer Mundhöhle vor – Streptococcus mutans und Laktobazillen – ist es wahrscheinlich, dass Sie besonders gefährdet sind, an einer Karies zu erkranken. Sollten wir dies feststellen, gehen wir mit auf Sie abgestimmten prophylaktischen Maßnahmen gegen eine mögliche Erkrankung vor.